DCA zum Positionspapier von Kulturstaatsministerin Grütters

Jürgen Doetz, Koordinator der Deutschen Content Allianz, zu den kulturpolitischen Forderungen von Staatsministerin Prof. Monika Grütters für das Urheberrecht im digitalen Umfeld

Pressemitteilung der Deutschen Content AllianzFrankfurt am Main, 10.03.2015  – “Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte Ende Februar beim DCA Dialog eine kulturpolitische Handschrift für Reformvorhaben im Urheberrecht angekündigt. Es ist, gerade auch mit Blick auf die europäischen Überlegungen, sehr zu begrüßen, dass sie ihren Ankündigungen Taten folgen lässt und sich dafür einsetzt, dass die Inhalte und ihre Werthaltigkeit integraler Bestandteil der Digitalen Agenda der Bundesregierung werden sollen. Es kann nicht oft genug betont werden, dass es eine gemeinschaftliche Aufgabe bleibt, den Sinn und – wie die Staatsministerin sagt – die Langzeitwirkung eines soliden Schutzes des geistigen Eigentums zu unterstreichen und dabei auch

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Staatsministerin Grütters: Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld

Kulturstaatsministerin Grütters hat am 10.03.2015 „Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld“ unter www.kulturstaatsministerin.de publiziert.

Auf der Website heißt es weiter, die Staatsministerin habe dazu erklärt, dass ein ungebändigter Internetkapitalismus, der nicht zuletzt Ängste vor übermächtigen internationalen Akteuren entstehen lasse, nicht mit unserer sozialen Marktwirtschaft vereinbar sei. Künstler müssten von ihrer Arbeit leben – und nicht nur knapp überleben – können. Da die Digitalisierung in den vergangenen Jahren massiv vorangeschritten sei, habe das Urheberrecht im Umgang mit Musik, Filmen, Büchern und sonstigen Werken im privaten Umfeld eine völlig neue Bedeutung erlangt. Die für die analoge Welt entwickelten, bewährten Rechtsgrundsätze im Urheberrecht

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Auftaktsitzung der Intergroup Creative Industries

Intergroup Creative Industries trifft sich in Brüssel

Autoren und Repräsentanten europäischer Verwertungsgesellschaften haben am 3. März an der Auftaktsitzung der Intergroup Creative Industries im Europäischen Parlament mit Kulturstaatsministerin Grütters und der französischen Kulturministerin Pellerin teilgenommen. Initiiert wurde die Intergroup von den beiden Europaabgeordneten

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Wachstum schaffen: Erfassung der Märkte der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU

Die Kultur- und Kreativwirtschaft, der drittgrößte Arbeitgeber in der EU, zeigt einen Weg aus der Krise

Eine neue Studie zeigt auf, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in wirtschaftlich schwierigen Zeiten beständig gewachsen ist. Mit 7 Mio. Arbeitsplätzen ist sie der drittgrößte Arbeitgeber in Europa und somit einer der Hauptakteure der EU-Wirtschaft.

Kultur und kreative Leistungen sind unbestreitbar ein Teil der Lösung für die Wirtschaftskrise, die den europäischen Kontinent seit Jahren erfasst. Dies belegt die Studie Wachstum schaffen: Erfassung der Märkte der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU von EY (früher: Ernst &Young). Diese von GESAC (European Grouping of Societies of Authors and Composers) in Auftrag gegebene und von 18 Partnern und unterstützenden Organisationen getragene Studie belegt den maßgeblichen Beitrag der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) zur europäischen Wirtschaft. Mit einem wirtschaftlichen Gewicht von 535,9 Mrd. EUR und 7 Mio. Arbeitsplätzen,

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Tarifverhandlungen zwischen GEMA und Konzertverbänden vorerst gescheitert

Schiedsstelle prüft nun Angemessenheit der Vergütung

Die GEMA fordert mehr Wertschätzung für die kreative Leistung von Musikschaffenden. Deshalb verhandelt sie aktuell mit dem Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e.V. (bdv) und dem Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD) über die Anpassung des Konzerttarifs U-K (Tarif für Konzerte der Unterhaltungsmusik und Wortkabarett). Dabei konnte vorerst noch keine Einigung erzielt werden.

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