EUIPO-Studie zur Wahrnehmung von geistigem Eigentum

Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) hat eine EU-weite Studie zur Wahrnehmung von geistigem Eigentum mit dem Titel „IP Perception Study 2017“ veröffentlicht. Der Studie zufolge glauben 97 Prozent der EU-Bürger, dass es wichtig ist, dass Erfinder, Urheber und ausübende Künstler ihre Rechte schützen können und für ihre Arbeit bezahlt werden.

26.555 Menschen ab 15 Jahren aus allen 28 EU-Mitgliedsstaaten wurden zu ihrer Wahrnehmung des geistigen Eigentums befragt. Die Gesamtergebnisse einer ähnlichen Umfrage der EUIPO aus dem Jahr 2013 wurden damit bestätigt. 70 Prozent der Befragten gaben an, dass nichts den Kauf von gefälschten Waren rechtfertigen könne, und 78 Prozent glaubten, dass der Kauf von Fälschungen sich negativ auf Unternehmen und Arbeitsplätze auswirke.

Die Umfrage zeigte tendenziell eine höhere Toleranz gegenüber Piraterie bei Jugendlichen auf. 15 Prozent der 15 – 24 Jährigen gaben an, in den letzten zwölf Monaten in voller Absicht ein gefälschtes Produkt erworben zu haben. 83 Prozent bevorzugten die Nutzung digitaler Inhalte über legale oder autorisierte Angebote, wann immer eine erschwingliche Option zur Verfügung stünde. 71 Prozent derjenigen, die die Nutzung illegaler Quellen einräumten, würden dies unterlassen, wenn sie alternativ auf erschwingliche Optionen zugreifen könnten.

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