EUIPO: Tonträgerindustrie in der EU verliert jährlich 170 Mio. EUR durch Musikpiraterie

Einem neuen Bericht des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) zufolge entstand 2014 in der EU aufgrund von Musikpiraterie ein Schaden in Höhe von 170 Mio. EUR (5,2 % aller Musikverkäufe). Insgesamt belief sich der Umsatzverlust bei den physischen Formaten (z. B. CDs) auf 57 Mio. EUR und bei den digitalen Formaten auf 113 Mio. EUR. Das entsprach 2,9 % aller Musikverkäufe von physischen Formaten bzw. 8,8 % aller Verkäufe von digitalen Formaten.

Auf dem deutschen Tonträgermarkt, dem mit Abstand größten in der EU, wurden im Jahr 2014 Umsätze in Höhe von 1,3 Mrd. EUR erzielt. 75 % der Verkäufe entfielen auf Musik in physischen Formaten (z. B. CDs). Im selben Jahr büßte die deutsche Tonträgerindustrie durch Produktpiraterie 40 Mio. EUR an Umsatz ein, jeweils zur Hälfte bei physischen bzw. bei digitalen Formaten.

Der Bericht kann auf der EUIPO-Website heruntergeladen werden.

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