Staatsminister Dr. Wolfram Weimer,
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien,
zum Urteil im Verfahren der GEMA gegen Suno Inc.
Die GEMA hat im Rechtsstreit gegen SUNO, eine US-amerikanische Anbieterin von KI-generierten Audioinhalten, einen weiteren wegweisenden Erfolg erzielt. Das Landgericht München stellte fest, dass SUNO durch das Training mit weltbekannten Songs aus dem Repertoire der GEMA in den USA, aber auch durch deren Speicherung und Wiedergabe in Europa gegen geltendes amerikanisches und deutsches Urheberrecht verstößt.
Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren.
Auf Einladung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Musikbranche zu einem Runden Tisch im Bundeskanzleramt.
Vom 5. bis 7. Mai 2026 kamen rund 1.200 Mitglieder aus Komposition, Text und Musikverlagen in den Berliner Atelier Gardens zur jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Im Zentrum standen richtungsweisende Entscheidungen zur kulturellen Förderung sowie zentrale Zukunftsfragen des kreativen Schaffens – von Künstlicher Intelligenz bis zur Dynamik des Streaming-Markts.
Höhere Ausschüttung und niedrigere Kosten: Die GEMA hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen.















