Musikstreaming fair gestalten
Auf Einladung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Musikbranche zu einem Runden Tisch im Bundeskanzleramt. Musikschaffende, Streamingdienste, Labels und Branchenverbände verständigten sich dort auf eine gemeinsame “Zukunftsagenda Musikstreaming”. Ziel ist es, faire Rahmenbedingungen für den digitalen Musikmarkt zu entwickeln, um die im Koalitionsvertrag vereinbarte bessere Beteiligung von Kreativen an den Einnahmen voranzubringen.
Musikstreaming ist heute die dominierende Form der Musiknutzung. Seit mehr als 20 Jahren gibt es lizenzierte Streamingdienste. Trotzdem bleibt das System für viele Musikschaffende wirtschaftlich unzureichend: Auch treue Fans und hohe Streamzahlen führen häufig nicht zu Einnahmen, von denen Kreative leben können.
GEMA CEO Tobias Holzmüller bewertet den Runden Tisch deshalb als wichtigen Auftakt, der nun in konkrete Maßnahmen übersetzt werden muss: “In einem globalen Streamingmarkt, der zunehmend von KI-generierten Inhalten geprägt ist, braucht es zukunftsfähige Regeln, die kulturelle Vielfalt sichern und menschliche Kreativität stärken.”
Fotos: BKM, Trutschel






















