Auf EU-Ebene geht die Diskussion über die Reform des Urheberrechts in die heiße Phase. In Brüssel kamen gestern über 250 Gäste aus Politik, Kultur und Kreativwirtschaft zur Meet the Authors-Konferenz zusammen, zu der die europäischen Verwertungsgesellschaften gemeinsam eingeladen hatten.
13 Organisationen und Institutionen – darunter ANGA, Bitkom, eco, vzbv, ARD/ZDF, GEMA, VG Bild-Kunst und VG Wort – sprechen sich in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung dafür aus, die Rechteklärung für die Weitersendung von TV- und Hörfunkprogrammen infrastruktur- und technologieneutral auszugestalten
Das EU-Parlament hat heute mit breiter Mehrheit den Bericht über eine kohärente Politik der EU für die Kultur- und Kreativwirtschaft verabschiedet.
Die GEMA hat gegenüber dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) zu den Vorschlägen der Kommission zur Reform des europäischen Urheberrechts Stellung bezogen.
Als Auftakt eines breit angelegten Konsultations- und Diskussionsprozesses hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) am 30. Mai ein Grünbuch „Digitale Plattformen“ veröffentlicht.
Über 22.000 Kreativschaffende, darunter mehr als 3.000 aus Deutschland, haben sich an der Online-Petition Make Internet Fair beteiligt.
Über 1100 Kulturschaffende aus Europa appellieren in einem Offenen Brief an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Die Botschaft ist klar: Online-Plattformen wie YouTube
MEPs advocate for copyright liability of online platforms in order to remove distortions in the digital market and to provide better conditions for creators and consumers.
58 Europaabgeordnete haben sich in einem offenen Brief an die Europäische Kommission dafür ausgesprochen,
In der digitalen Welt wird heute mit kreativen Inhalten eine erhebliche Wertschöpfung erzielt. Wirtschaftlich profitieren bisher vor allem Plattformbetreiber, die sich – unter Berufung auf fragwürdige Behauptungen – ihrer Verantwortung entziehen, Urheber angemessen für die Nutzung ihrer Werke zu entlohnen.
